Anleitungen
Konkrete Schritte: was du exportierst, wo es im neuen Tool landet, was du loslassen darfst. Mit zwei realen Beispiel-Migrationen.

Auf einen Blick
Wähle einen Tag, ab dem alle neuen Bewerbungen ins neue Tool gehen. Ideal: Monatsanfang, damit Reporting-Schnitt sauber ist. Keine Hybrid-Phase - das ist die größte Falle.
Personio Settings > Recruiting > Talent-Pool > CSV-Export. Speichern als pool.csv mit den Standard-Spalten (Name, E-Mail, Stelle, Status, Datum).
Talente > CSV importieren. Die Spalten-Mapping-UI zeigt dir, wo Personios Felder hin gehören. 5 Minuten für 1.000 Talente.
Stellen-Beschreibungen kopierst du händisch aus Personio. Bei 6-15 offenen Stellen ist das eine Viertelstunde. Wir empfehlen, dabei gleich Markdown zu verwenden, KI-Screening zu aktivieren und einen kurzen KI-Prompt zu setzen.
Drei reichen für den Start: Eingangsbestätigung, Einladung Erstgespräch, Absage. Auto-Versand bei Stagewechsel optional aktivieren.
Setze die Karriereseite auf 'inaktiv' bzw. ändere die Bewerbungs-URL auf KI BMS. Die laufenden Bewerbungen bleiben in Personio sichtbar bis zum Abschluss.
Bei der nächsten Quartals-Auswertung ist klar: Q1 = Personio, Q2 = KI BMS. Vergleichst du die ersten zwei Quartale, hast du eine ehrliche Vorher/Nachher-Sicht.
Drei Gründe, immer wieder. Eins - Personio-Recruiting fühlt sich generalistisch an, das Team will Spezial-ATS-Tiefe (KI-Vorsortierung, echtes Kanban, Multi-Voice-Scorecards). Zwei - die Recruiting-Auslastung pro Personio-Sitz lohnt nicht: ihr zahlt für 50 Sitze, aber nur 3 Personen machen Recruiting. Drei - Procurement zwingt zur Modul-Reduktion oder zur Klauen Sourcing-Tools, das ist Anlass. Einen detaillierten Funktions-Vergleich beider Tools findest du unter KI BMS vs Personio.
Aktive Bewerbungen mit laufenden Interviews. Lass diese in Personio zu Ende laufen - der Aufwand für die Migration mitten im Prozess ist größer als der Gewinn. Setze einen Stichtag: 'ab dem 1.6. landen alle neuen Bewerbungen in KI BMS, alles vorher bleibt in Personio'. Saubere Schnittlinie, kein Daten-Mix.
Auch nicht migrieren: Personalakten von eingestellten Mitarbeitenden, Lohn-Daten, Abwesenheits-Verwaltung. Das macht Personio weiterhin und gut. Sobald KI BMS live ist, zeigt dir unser Guide Erste Stelle in 8 Minuten veröffentlichen, wie du die erste Ausschreibung einrichtest.
Beispiel A - Berliner B2B-SaaS, 38 Mitarbeitende, 6 offene Stellen. Migration im April 2026, 2.5 Stunden Aufwand für die zuständige HR-Person. Personio-Recruiting-Modul am 30.4. deaktiviert, KI BMS am 1.5. live. Resultat: 3 Stunden pro Stelle pro Woche zurück, KI-Score auf den 6 Stellen aktiv.
Beispiel B - Hamburger Industrieunternehmen, 220 Mitarbeitende, 14 offene Stellen, 8 Recruiting-Sitze. Migration über zwei Wochenenden, ~12 Stunden Aufwand für 2 Personen. Daten-Bestand: 2.400 Talente. Result: ~50% Recruiting-Modul-Kosten gespart, neue KI-Vorsortierung übernommen, Personio bleibt für 4 andere Module.
Bewerberdaten exportierst du nicht über den großen Firmen-Export, sondern über den separaten Recruiting-Report 'Bewerbungsdaten exportieren'. Das Zeitfenster war früher auf 3 Monate begrenzt und ist inzwischen auf maximal 12 Monate angehoben - du exportierst also pro Lauf bis zu einem Jahr Bewerbungen als Excel/CSV. Die Spalten (Name, E-Mail, Stelle, Status, Datum) mappst du beim Import in KI BMS in einer Spalten-Zuordnungs-UI.
Zwei Stolperfallen, die niemand vorher erwähnt: Erstens lassen sich Bewerber-Dokumente (Lebensläufe, Anschreiben, Zeugnisse) nur einzeln herunterladen, nicht als Sammel-ZIP - bei großen Pipelines sicherst du die Anhänge der wirklich relevanten Talente, nicht jeder Karteileiche. Zweitens läuft der große Firmen-Export (alle Mitarbeiterdaten + Dokumente) nur als Account- oder Contract-Owner, höchstens alle 6 Tage, die Generierung dauert teils über einen Tag, und der Download-Link ist nur rund eine Woche gültig. Plane das ein, statt es am Stichtag zu entdecken.
Der Tool-Wechsel ist in 90 Minuten gemacht; der Vertrag ist die längere Baustelle. Personio läuft typischerweise mit 12 Monaten Mindestlaufzeit, verlängert sich automatisch um weitere 12 Monate und hat eine Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Laufzeitende. Wer die Frist verpasst, sitzt ein weiteres Jahr fest - das ist die teuerste Migrations-Falle überhaupt.
Die Reihenfolge ist deshalb wichtig: erst den eigenen Kündigungstermin im Personio-Vertrag heraussuchen, dann rückwärts planen. Du kannst KI BMS sofort live nehmen und Personio bis zum Vertragsende parallel auslaufen lassen - das Recruiting-Modul deaktivierst du sofort, Lohn und Akten bleiben bis zur regulären Kündigung. Kündige schriftlich (Personio empfiehlt Einschreiben mit Rückschein), damit der Termin nachweisbar ist. Das Preismodell ist übrigens pro aktivem Mitarbeitenden pro Monat, das Recruiting-Modul oft ein kostenpflichtiges Add-on - genau der Posten, den du nach dem Wechsel einsparst.
Häufige Fragen
Kostenloser Tarif, keine Kreditkarte nötig. Hosting in Deutschland. Export und Löschung sind self-service.
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